Wir sind für Sie da!

Hauskommunion

Wenn es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist in die Gemeindemesse zu kommen, dann kommen wir als Seelsorger zu Ihnen nach Hause. Wir beten gemeinsam, lesen die Hl. Schrift und spenden die Hl. Kommunion.

 

Sie wünschen eine Hauskommunion?

Dann informieren Sie uns. Rufen Sie an im Zentralen Pastoralbüro.

Das sind Ihre Seelsorger für die Hauskommunion

Pater Kuptz für Rheinkassel/Kasselberg/Langel

Pfarrer Weißkopf und Pastoralreferent Schneider für Roggendorf/Thenhoven

Kaplan Gayko und Diakon Eßer für Worringen

Kaplan Gayko für Blumenberg

Diakon Gill für Fühlingen


Hand in Hand - Ambulanter Hospizdienst (aH) und Ambulante Palliativpflege im Kölner Norden

Der ambulante Hospizdienst im Kölner Norden (aH) wurde 1994 von den vier kirchlich-ökumenischen Krankenpflegevereinen im Kölner Norden ins Leben gerufen: Der KVP Köln Nord, der FKPV Köln-Pesch, der KPV Köln Worringen und der KPV der Rheindörfer Köln-Nord tragen ihn bis heute. Im Mai 2009 trat der AKV Longerich der Trägergemeinschaft bei. Sein Tätigkeitsbereich erstreckt sich auf alle Stadtteile im Stadtbezirk 6, alle Angebote sind kostenfrei. Der aH arbeitet in enger Zusammenarbeit mit dem Palliativpflegeteam des Krankenpflegedienstes Köln-Nord. Auf diese Weise können die Krankenpflegevereine schnelle, unbürokratische Hilfe bei der Versorgung schwerstkranker, sterbender Menschen zu Hause leisten. Gleichzeitig finden dort auch Trauernde vielfältige Unterstützung. 

Was heißt dies konkret:

Herr T. ist 79 Jahre alt. Er hat Lungenkrebs mit Metastasen im Gehirn, seine Sehfähigkeit ist eingeschränkt. Herr T. lebt mit seiner Ehefrau alleine. Zwei erwachsene Kinder leben außerhalb von Köln und sind berufstätig. Herr ist schwerstpflegebedürftig und kann nicht alleine gelassen werden. Er wird aus dem Krankenhaus entlassen und möchte zu Hause sterben.

Was benötigt die Familie vom Palliativpflegedienst?

Es ist erforderlich, dass der Palliativpflegedienst 3-mal täglich auch am Wochenende Herrn T. wäscht und bettet, die Schmerzsymptome überprüft, die Medikamente entsprechend nach Verordnung des Arztes stellt und im engen Kontakt mit dem Arzt schnell auf neue Symptome wie Luftnot, Übelkeit, Unruhe oder starke Schmerzen reagiert. Auch hilft es der Ehefrau, dass sie immer anrufen kann, wenn eine Verschlechterung plötzlich auftritt. Das Pflegeteam unterstützt sie auch bei Fragen nach weiterführender Unterstützung wie entspannende Berührungen bei ihrem Ehemann oder Erleichterungen bei Essen und Trinken.

Was benötigt die Familie vom Ambulanten Hospizdienst?

Um die Ehefrau zu entlasten, wird eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hospizdienstes zweimal wöchentlich nachmittags eingesetzt, damit Frau T. das Haus verlassen kann, um z.B. notwendige eigene Arztbesuche und Einkäufe zu erledigen. Auch hilft es eine Ansprechpartnerin für Ängste und Fragen zu haben.
Als sich der Zustand des Ehemannes erheblich verschlechtert führt die Koordinatorin des Hospizdienstes ein Familiengespräch mit den Angehörigen. In diesem Gespräch zeigt sich die Überforderung der Ehefrau mit der alleinigen Versorgung. Die Kinder begreifen, dass es „wirklich“ ums Sterben des Vaters geht und gemeinsam wird ein Entlastungsplan für die nächsten Tage erarbeitet: Wann kann welches Kind bei den Eltern übernachten, damit die Mutter eine Nacht schlafen kann? Wer übernimmt noch Dinge wie Einkaufen und Wäsche? In diesem Gespräch können auch alle ihre Ängste, Sorgen und ihre Trauer ansprechen.
        
In der praktischen Zusammenarbeit erleben wir immer wieder, dass die beste medizinisch-pflegerische Versorgung nicht hilft, wenn die Patienten und Angehörigen Angst haben. Wenn sie sich der Versorgung nicht gewachsen fühlen und wenn sie dies nicht auch aussprechen dürfen. Umgekehrt hilft eine noch so liebevolle und fürsorgliche Betreuung nicht, wenn die Schmerzeinstellung nicht stimmt, wenn Übelkeit oder andere belastende Symptome nicht gut eingestellt sind. Wir Menschen sind bis zuletzt Körper, Geist und Seele und brauchen auf allen Ebenen eine gute Versorgung. Unser Angebot hört nach dem Tod nicht auf. Wir bleiben auch Ansprechpartner in der Trauer.

Die Krankenpflegevereine im Kölner Norden bieten beide Dienste aus „einer Hand“.
Durch diese Vernetzung sind kurze Kommunikationswege gewährleistet. Dies ist eine Grundlage für schnelle, unbürokratische Hilfe.

Ihr Team des Ambulanten Hospizdienstes
und Palliativpflegedienstes im Kölner Norden

für den Krankenpflegeverein der Rheindörfer
Eva Maria Müller-Hallmann


Krankenpflegeverein Köln-Worringen Ambulanter Hospizdienst

Öffnungszeiten

Mo – Fr: 10 – 12 Uhr
Do: 10 – 12 Uhr u. 16 – 18 Uhr


Krankenpflegeverein der Rheindörfer Köln-Nord e. V.

Öffnungszeiten